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Es kommt nicht auf die Größe an …

Weil auch bei der Polizei der Nachwuchs fehlt, hat jetzt der Berliner Innensenat alte Prinzipien über Bord geworfen. Bislang galt bei Polizeianwärtern eine Mindestkörpergröße von 1,60 Meter (Frauen) bzw. 1,65 Meter (Männer). Nun fallen diese Vorgaben weg, Anwärter müssen nur noch „körperlich geeignet“ sein, um sich „gegen Angriffe verteidigen“ und „unmittelbaren Zwang anwenden“ zu können. Mit dem Wegfall der Mindestgröße soll, so Innensenator Andreas Geisel, „der Kreis der möglichen Bewerberinnen und Bewerber erweitert werden“. Der Berliner „Tagesspiegel“ allerdings enthüllt in seinem „Checkpoint“-Newsletter die wahren Hintergründe: „Die Neuen passen besser in die (p)opeligen Streifenwagen.“

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Aufatmen dank Vorrundenaus

Verstehe einer die Welt. Die deutsche Nationalmannschaft fliegt vorzeitig aus der WM und alle Menschen schimpfen. Auf den Trainer, die Mannschaft, die Taktik, die Aufstellung, auf Erdogan, auf das Hotel. Dabei sollten wir alle eigentlich dankbar sein, denn das frühe Aus ist ein Segen für unsere Staatskasse: Experten hatten in einer Umfrage vor der WM ermittelt, dass auf die deutsche Wirtschaft im Laufe der Spiele Einbußen von 2,62 Mrd. Euro des Bruttoinlandsprodukts zukommen. Verursacht durch ballverliebte Arbeiter, die lieber 90 Minuten auf den Bildschirm starren, statt ordentlich zu schuften. Von den vielen Fachgesprächen in den Kaffeepausen der Nation ganz zu schweigen. All das bleibt uns nun erspart. Danke, Jungs!

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Augmented Reality in aller Munde

Zwar ist Augmented Reality (AR) fast schon ein alter Hut, im wirklichen Leben aber bisher kaum anzutreffen. Wie so oft liegt die Krux darin, dass das Anreichern der realen Umgebung mit digitalen Elementen eben nicht nur phantastische Möglichkeiten eröffnet, die sinnvoll und hilfreich sind – sondern auch vom potenziellen Nutzer einiges an Mitwirkung verlangt. Allein die Installation der xten App auf dem ohnehin schon proppenvollen Smartphone wird oft zu K.o.-Kriterium, zumal der Erlebnisgewinn bei vielen Anwendungen noch überschaubar ist. Doch diese Zeiten sind endlich vorbei, das zeigte die Elektronikmesse CES in Las Vegas. Natürlich war AR auch dort das große Trendthema, aber mit ganz klarer Praxisorientierung. Bestes Beispiel ist die Augmented-Reality-Zahnbürste für Kinder. In Verbindung mit einem Smartphone können sich die AR-Natives in einer digitalen Welt beim Putzen eines Gebisses zusehen und verfolgen, wie sie durch unermüdliches Bürsten ein böses Kariesmonster besiegen. Das einzige Problem: Wie bekomme ich die viele verspritzte Zahnpasta wieder vom Smartphone runter?