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Augmented Reality in aller Munde

Zwar ist Augmented Reality (AR) fast schon ein alter Hut, im wirklichen Leben aber bisher kaum anzutreffen. Wie so oft liegt die Krux darin, dass das Anreichern der realen Umgebung mit digitalen Elementen eben nicht nur phantastische Möglichkeiten eröffnet, die sinnvoll und hilfreich sind – sondern auch vom potenziellen Nutzer einiges an Mitwirkung verlangt. Allein die Installation der xten App auf dem ohnehin schon proppenvollen Smartphone wird oft zu K.o.-Kriterium, zumal der Erlebnisgewinn bei vielen Anwendungen noch überschaubar ist. Doch diese Zeiten sind endlich vorbei, das zeigte die Elektronikmesse CES in Las Vegas. Natürlich war AR auch dort das große Trendthema, aber mit ganz klarer Praxisorientierung. Bestes Beispiel ist die Augmented-Reality-Zahnbürste für Kinder. In Verbindung mit einem Smartphone können sich die AR-Natives in einer digitalen Welt beim Putzen eines Gebisses zusehen und verfolgen, wie sie durch unermüdliches Bürsten ein böses Kariesmonster besiegen. Das einzige Problem: Wie bekomme ich die viele verspritzte Zahnpasta wieder vom Smartphone runter?