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E-Commerce: online bestellen, papierhaft bezahlen?

Ursprünglich ein Service, in der digitalen Welt ein Anachronismus: das klassische Überweisungsformular

 

Es gehört zum kleinen 1×1 des E-Commerce, dass viele Kunden den Bestellvorgang abbrechen, wenn ihre bevorzugte Zahlungsart nicht angeboten wird. Kein Wunder also, dass die umsatzstärksten Top-10-Shops im Schnitt neun Verfahren bereitstellen. Am liebsten zahlen Online-Kunden erst nach Erhalt der Ware per offener Rechnung. Akzeptiert ein Anbieter das, legt er seiner Lieferung in der Regel gleich die Rechnung bei – vorausgefüllter papierhafter Zahlungsvordruck inklusive.

Nun kann man davon ausgehen, dass ein Online-Käufer auch seinen Zahlungsverkehr digital abwickelt. Das Papierformular wird er also kaum ausfüllen und zu seiner Bank tragen. Macht es dann überhaupt noch Sinn?

Die Frage ist nicht ganz so trivial, wie es scheint. Denn Banking-Apps beispielsweise der Commerzbank sind in der Lage, solche Papierformulare zu scannen und die notwendigen Daten zu übernehmen. Allerdings ist es ratsam, die gescannten Angaben je nach Zustand der Vorlage noch einmal genau zu überprüfen. Erschwerend kommt hinzu, dass beispielsweise die „Grüne Erde“ auch noch das Zahlungsziel in den vorausgefüllten Betreffvermerk packt, was zusätzliche Fehlerquellen eröffnet.

Dabei geht es auch anders, wie es etwa „Manufactum“ beispielhaft vorführt. Hier liegt zwar ebenfalls ein Zahlungsvordruck bei, doch zusätzlich findet sich auf der Rechnung ein Code mit folgendem Text: „Scannen Sie den GiroCode und erhalten automatisch alle nötigen Informationen in Ihrer eigenen Banking App.“

Den digitalen Kunden freut’s, weil er eines ganz deutlich spürt: Beim Thema Digitalisierung denkt sein Shop nicht nur an die Effizienz der eigenen Prozesse, sondern auch an die seiner Kunden. Und das findet man leider immer noch viel zu selten.

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Sind Sie ein Berliner?

Auch Berlin ist eine Karnevalshochburg. Den Beweis liefert ein Tweet mit Bild des Bezirksamts Mitte:

„Zum Rosenmontag präsentieren wir einen angefressenen Berliner …“

Doch mit Humor haben es die Hauptstädter dann wohl doch nicht so. Denn gleich retweetete eine selbsternannte Pfannkuchenpolizei: „Laut § 32 IV Nr.3 Berliner Bullettenverordnung (BBVO) heißt es Pfannkuchen, nicht Berliner.“

Was ein Glück, dass Kennedy nicht gesagt hat, er sei ein Pfannkuchen …